Weihnachtsmärkte
Weihnachten steht schon wieder vor der Tür! Der erste Advent ist vorüber, der Nikolaus und sein grimmiger Gefährte waren auch schon da und im Radio spielt man wie jedes Jahr „Last Christmas“ auf und ab! Selbst als Weihnachtsverweigerer gewöhnt man sich langsam daran. Die Stimmung im Dezember ist also ideal für einen Besuch auf einem der vielen Weihnachtsmärkte, die es mittlerweile an jeder Ecke gibt. Dort finden sich die leckersten Dinge, in fester sowie in flüssiger Form und ehe man sich´s versieht, ist man selbst bis oben hin voll, während die Geldtasche leer geworden ist.
Die Delikatessen an den Buden der Märkte sind nämlich in den allermeisten Fällen regelrechte Kalorienbomben. Nun sind es die meisten von uns gewöhnt, beim Essen auf die Kalorien zu achten, die Getränke dagegen werden dabei oft unterschätzt oder ganz vergessen. Wer aber an einem kalten Wintertag die eine oder andere Stunde am Weihnachtsmarkt verbringt, dem wird in der Regel auch sehr kalt werden. Eine beliebte Methode dem abzuhelfen ist eines der angebotenen heißen Getränke. An einem dampfenden Glühwein oder leuchtend süßen Punsch kann man dann nur schwer vorbei. Die Stände locken dazu auch noch die Zecher, indem sie einen Teil des Erlöses einem guten Zweck zuführen und so einen angenehmen Rechtfertigungsgrund liefern.
Zwar schaden ein, vielleicht auch zwei Tassen Punsch oder Glühwein noch nicht, viel mehr als diese solltest du jedoch nicht konsumieren und schon gar nicht unmittelbar hintereinander trinken. Weil sowohl im Punsch als auch im Glühwein Alkohol enthalten und auch der Zuckergehalt sehr groß ist, neigt man aufgrund der Süße der Getränke sowie der angenehmen Wärme, die sie innerlich erzeugen, zum Übertreiben. Besonders aber Menschen mit erhöhtem Tryglicerin setzen sich aber einer unnötigen Bedrohung aus. Eine beachtliche Menge von so genannten Punschgetränken ist darüber hinaus lediglich eine Mischung aus Konzentrat und Zucker, also nicht gerade im Sinne der gesunden Ernährung.
Der Konsum von Glühwein ist dagegen eine etwas mildere Alternative. Eine Schale hat zwar ebenfalls rund 350 Kalorien, dafür enthält er aber auch sinnvolle Zusätze. Beliebt ist der heiße Wein aber vor allem wegen seines wunderbaren Geschmacks, die von der raffinierten Mischung aus verschiedenen Zutaten herrührt. Zimt, Kardamom und eine ordentliche Portion Nelken sorgen für sein unverwechselbares Aroma. Und weil diese Dinge zum Teil sogar der Gesundheit zuträglich sind, kannst du dir unbesorgt die eine oder andere Tasse gönnen. Vergiss aber den Alkohol nicht ganz, denn sonst bewirkst du das Gegenteil.
Selbst der in der Weihnachtszeit stark verbreitete und beliebte Zimt, der sich im Glühwein tummelt, hat seine Vorteile. Er regt nämlich die Verdauung an und hat, so sagt man zumindest, aphrodisierende Wirkung. Das ebenfalls im Glühwein enthaltene Kardamom dagegen wirkt appetitanregend, was natürlich die Lust auf Weihnachtswurst und Zimtsterne steigert. Aber keine Sorge: Auch das Kardamom wirkt verdauungsfördernd. Den vorzüglichen Duft verdankt der heiße Wein, den Nelken, die ihn im Übrigen auch vor Bakterien bewahren. Die Nelke löst aber darüber hinaus auch noch positive Emotionen sowie angenehme Gefühle aus und kann sogar heilend sein.
Lass dir also bei deinem nächsten Besuch am Adventmarkt Punsch, Glühwein und Weihnachtskekse schmecken und vergiss das Kalorienzählen für ein paar Stunden, denn angesichts der angeführten positiven Eigenschaften dieser Getränke, darfst du auch als Sportler ruhig ein wenig davon genießen. Einzig den Alkoholgehalt von rund sieben Prozent, solltest du nicht außer Acht lassen, zumindest dann nicht, wenn du mit dem Auto zu den Markständen gefahren bis.
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