Premiere in Berlin
Eigentlich galt Michael Raelert als einer der Favoriten, doch eine Knöchelverletzung hinderte ihn an einem Start. Trotzdem war er an der Startlinie dabei, als er rund eintausend Athleten auf die Strecke schickte. Zunächst übernahm der 22-jährige Australier Josh Amberger die Führung beim Schwimmen. Er galt nach dem Verzicht von Michael Raelert als großer Favorit für den Sieg in Berlin. Beim Radfahren holte Filip Ospaly aus Tschechien immer weiter zu dem Führenden auf. Auf der abschließenden Laufstrecke konnte der 36-jährige dann schließlich den Australier passieren und nahm ihm den Sieg bei der 5150 Premiere in Berlin. Er benötigte für die 1.500 m Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen 1:47:44 Stunden. Schnellster Deutscher wurde der Olympiateilnehmer Christian Prochnow aus Potsdam.
Bei den Frauen gab es einen Start-Ziel-Sieg für eine der besten europäischen Triathletinnen, die Tschechin Radka Vodickova. Die 27-Jährige siegte in 2:03:32 Stunden nahm ihrer Konkurrenz knapp vier Minuten ab. Als Zweite kam die Deutsche Katja Konschak vom SV Nordhausen mit 2:07:27 ins Ziel. "Ich bin froh hier gestartet zu sein. Es ist eine tolle Premiere an einem historischen Ort. Ich würde sehr gerne beim 70.3 im nächsten Jahr dabei sein."
Im nächsten Jahr wird in der Hauptstadt die Premiere des 70.3 stattfinden. Am 16. Juni geht es erstmals in Berlin über die Mitteldistanz. Alle Teilnehmer des 5150 Berlin haben ein Vorzugsrecht bei der Anmeldung für dieses Rennen. Michael Raelert hat für nächstes Jahr seine Startzusage bereits gegeben: "Ich bin etwas traurig, dass ich hier nicht mitmachen konnte. Aber es war schön, dennoch vor Ort zu sein um sich mit der Strecke vertraut zu machen. Nächstes Jahr habe ich den 70.3 fest eingeplant".
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