Mit Köpfchen trainieren
Draußen ist es kalt, grau und nass – Genau das richtige Wetter um mit den Laufschuhen den matschigen Waldboden zu erkunden. Denn regelmäßiges Ausdauertraining trainiert nicht nur unseren Körper fit und schlank, es trainiert auch unsere körpereigene Immunabwehr. Letztendlich spürt jeder Läufer instinktiv, dass er damit auch in der kalten Jahreszeit etwas Gutes für seine Gesundheit tut.
Die gesundheitspositiven Effekte des Ausdauertrainings sind durch eine Vielzahl von wissenschaftlichen Studien belegt. So auch die Stärkung der Immunabwehr. Besonders langsame Dauerläufe mit geringen Belastungsintensitäten fördern die Ausschüttung bestimmter Immunzellen (natürliche Killerzellen, Lymphozyten und Fresszellen). Somit wird die allgemeine Infektanfälligkeit, besonders die der oberen Atemwege deutlich gesenkt. Vor allem in der modernen Zeit, die von Hektik und Stress gekennzeichnet ist, schafft ein moderates Ausdauertraining den perfekten Ausgleich. Der Stress wird dadurch abgebaut und die Immunkraft steigt. „Sportliche Menschen leiden viermal seltener an einem Infekt!“ sagt Prof. Dr. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule in Köln. Doch Vorsicht! Zu intensives und umfangreiches Training ohne ausreichende Erholungsphasen bewirkt das Gegenteil. Das Immunsystem wird dadurch geschwächt und ist somit anfälliger für Viren und Bakterien. Deshalb: Erst auskurieren- dann trainieren!
Mehr unter www.laufen-und-gesundheit.de.
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