Hoch hinaus
Eine einzigartige sportliche Herausforderung verbunden mit einem besonderen Naturerlebnis: Dies bietet der Alpinathlon Engadin St. Moritz, der bereits zum vierten Mal zur Austragung gelangt. Die Multisportler aus der Schweiz und mehreren europäischen Ländern absolvieren dabei mit dem Rennvelo, dem Mountainbike und in den Laufschuhen fünf Abschnitte mit einer Gesamtdistanz von 127,5 Kilometern. Der Start erfolgt im beschaulichen Bergün, die Wechselzone befindet sich im weltbekannten St. Moritz, und als Ziel wurde die auf 3303 Metern gelegene Bergstation der Corvatsch-Bahn gewählt. „Der Alpinathlon darf das höchstgelegene Ziel einer Sportveranstaltung in Europa für sich beanspruchen“, freut sich OK-Präsident Andrea Tuffli.
Wer sich die mit 5540 Steigungs- und 3620 Gefällemetern gespickte Gesamtstrecke nicht zutraut, besitzt heuer erstmals die Teilnahmemöglichkeit an einem Drei-Strecken-Rennen. Dieses fordert die Teilnehmer ebenfalls ausreichend: Total gilt es 79,4 Kilometer (+4178/-2261) zu meistern, die sich auf je einen Rennvelo-, Mountainbike- und Laufabschnitt aufteilen. Wie die Originaldistanz kann dieser Wettkampf als Single, Couple oder in einem Team zurückgelegt werden. „Wir möchten allen Leistungsklassen gerecht werden“, begründet Andrea Tuffli diese Neuerung.
Dass die kürzere Strecke einem Bedürfnis entspricht, unterstreicht die Nachfrage. Anzumerken ist allerdings, dass sich etwa zwei Drittel aller Gemeldeten für die Königsdistanz entschieden. Dabei figurieren einige bekannte Namen auf der Startliste, unter anderen jene der beiden Single-Vorjahresgewinner, Marc Pschebizin (D-Wittlich) und Andrea Huser (Aeschlen ob Gunten). Dass der Sieg aller Voraussicht nach wieder über sie führen wird, unterstrich Huser Anfang Juli mit ihrem überlegenen Triumph am zweitägigen Gigathlon. Pschebizin seinerseits dürfte den stärksten Widerstand in der Person von Sandro Späth (Ettingen) spüren, der am Alpinathlon vor Jahresfrist den zweiten Platz erreichte und am Gigathlon zusammen mit Yvonne Bürgi die Couple-Kategorie für sich entschied. Beat Ritter (Pontresina), am Alpinathlon Erster 2010 und Dritter 2011 sowie heuer Vierter am Gigathlon, verzichtet diesmal auf einen Start in s einer Heimatregion. Der Grund: Er konzentriert sich auf den Powerman in Zofingen, bei dem die Weltmeistertitel über die Duathlon-Langdistanz vergeben werden und bei dem er im Vorjahr den hervorragenden vierten Platz erreichte.
In den Alpinathlon integriert sind die Corvatsch-Trophy für Läufer und die Padella-Trophy für Mountainbiker. Die beiden Strecken entsprechen dem abwechslungsreicheren und idyllischeren der jeweiligen zwei Alpinathlon-Abschnitte. Das heisst: Die Absolventen der Corvatsch-Trophy laufen 11,9 Kilometer (+1695/-195 m) vom Tal durch einen hochalpinen Landschafts- und Naturpark, über Schnee, Gletscher und Permafrost bis zur Corvatsch-Bergstation.
Weitere Informationen unter www.alpinathlon.ch.
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